über mich

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Von den Anfängen…

Ich bin Jahrgang 1961 und damit noch mit der analogen Welt der Photographie aufgewachsen. Um meine Bilder zu mögen ist diese Information nicht wirklich wichtig; sie macht es jedoch leichter zu erklären, WIE ich photographiere.

Mit zehn bekam ich meinen ersten Photoapparat. Seinerzeit gab es schon jede Menge Kameras. Beispielsweise Spiegelreflexkameras und Kameras mit Wechsel-Objektiven. All‘ diese Kameras brachten Bilder auf einen Film. Entweder als Roll- oder als Kleinbildfilm. Und einige Modelle hatten bereits – ganz innovativ – einen eingebauten Belichtungsmesser. Meistens jedoch nur die teuren Geräte. Mein Modell gehörte zur preiswerteren Sorte.

Vom Ausprobieren und Experimentieren…

Die einzige Möglichkeit damals gut belichtete Bilder zu machen bestand darin, sich ein wenig mehr mit den Grundlagen der Photographie zu beschäftigen. Eben mit den Zusammenhängen zwischen Blende und Verschlusszeit und ebenso zwischen der richtigen Blende und der Schärfentiefe. Denn scharfstellen musste man das Bild noch selbst. Ohne Autofokus. Der wurde erst noch erfunden.

Welche Blende erlaubt mir überhaupt mehr Schärfentiefe? Und soll wirklich die Schärfe genau auf dem Hauptmotiv liegen? Oder ist ein Motiv davor vielleicht viel interessanter? Denn zu viele scharfe Bildteile machen noch keine gute Photographie aus.

Damals habe ich das alles einfach ausprobiert. Es gab keine Motiv-Programme und sonstigen Funktionen an den Kameras. Und deshalb verwende ich diese auch heute kaum. Sicher, beim photographieren eines fliegenden Vogels ist der Autofocus sehr hilfreich und die Zeitautomatik nützlich. Aber die anderen Funktionen empfinde ich als überflüssig.

Vom besonderen Motiv…

Viele Jahre habe ich auf Reisen Bilder gemacht. Manche von diesen Bildern finde ich auch heute noch gelungen. Etwa die Victoria-Wasserfälle, gekrönt durch einem Regenbogen, der sich in der Gischt bildete. Oder der abgestorbene Baum, auf dem links und rechts ein Geier sitzt, während die Sonnenscheibe schon fast den Horizont berührt. Diese waren und sind für mich besondere Motive – oft an exotischen Orten.

Von der neuen Kamera…und neuen Motiven…

Irgendwann hielt die Digitaltechnik auch bei mir Einzug. Eigentlich nur, weil der Verschluss meiner Kamera immer mit auf das Bild wollte…Seit ein paar Jahren wird das System nicht mehr hergestellt. Mit der Reparatur wird es dann doch schwierig.

Die neue Kamera musste natürlich erprobt werden. Nicht erst auf einer Reise, sondern vorher. Als ich einige Bilder von der Speicherstadt gesehen habe, wollte ich auch solche Bilder haben. Dabei habe ich die Kamera dann richtig kennen gelernt. Einige tausend Bilder und ein Stativ später, werden die Aufnahmen jetzt meist so, wie ich sie gerne haben möchte..

Vom richtigen Ort, der Geduld und dem Zufall…

Für ein schönes Photo muss man am richtigen Ort zur richtigen Zeit sein. Dazu braucht man Glück. Oder man gibt dem Zufall eine Chance, in dem man sehr häufig am richtigen Ort ist. Dann gehört Geduld dazu. Das ist zwar keine Garantie, jedoch sehr hilfreich.

Bleibt nun noch die Frage offen, wie ich meine Motive finde. Ich besuche gern Ausstellungen von Malern des Impressionismus um zu sehen, welche Emotionen diese Künstler auf die Leinwand gebracht haben.

Manches Gemälde weckt in mir den Wunsch, so eine ähnliche Stimmung zu photographieren. Und mit diesem ‚Bild im Kopf‘ begebe ich mich dann auf die Suche. Manche Bilder habe ich schon gefunden, andere suche ich noch immer.

Wundern Sie sich darüber, aus welchem Grund ich Photographie mit „ph“ schreibe?
Ich erhalte mir damit den Wortsinn: Mit Licht zu malen.
Genau das versuche ich, in meinen Bildern zu tun.

Vom richtigen Leben…

In puncto Photographie bin ich professioneller Amateur. Ich mache die Bilder, weil sie mir gefallen – und hoffentlich auch Ihnen. Als Profi müsste ich davon leben können.
So aber finanziere ich mit meinem klassischen Beruf meine Leidenschaft und kann unabhängig bleiben.